04.11.24 –
Der am häufigsten frequentierte betreute Spielplatz der Aktion Kinderparadies ist derjenige am Grasweg im Stadtpark. Dort nutzt der Verein auch ein kleines Haus, das vom Bezirk verwaltet wird. Sowohl das WC als auch die Heizungsanlage sind veraltet, letztere droht auszufallen.
Die GRÜNE Fraktion beantragte daher, dass der Bezirk baldmöglichst den Kostenbedarf für eine Sanierung ermittelt. Im Anschluss wäre dann eine Finanzierung der notwendigen Umbauten durch die Bezirksversammlung denkbar.
Katharina Fischer-Zernin, GRÜNE Bezirksabgeordnete aus Winterhude: ,,Mein Sohn wurde zwei Jahre täglich bei jedem Wetter von Linde Kohl-Jürgens und ihrem engagierten Team auf dem Graswegspielplatz betreut. Deshalb weiß ich, welch wertvolle Bereicherung dieses offene und bezahlbare Konzept nicht nur für die Kinder und Eltern, sondern auch für unseren Bezirk darstellt. In den Sommermonaten werden häufig mehr als 30 Kinder pro Tag mit Kompetenz und Fürsorge betreut, zusätzlich zu den vielen Kindern, die den einzigartig gelegenen Spielplatz im Wald und die beliebte Kindereisenbahn außerhalb der Kita besuchen.
Nur wenige Spielplätze bieten sowohl Toiletten als auch wettergeschützte Spielmöglichkeiten. Diese Besonderheiten sollten wir bewahren. Deshalb hoffe ich, dass nach einer gründlichen Untersuchung des Sanierungsbedarfs bald eine genaue Kostenschätzung vorliegt. Ich werde mich dafür stark machen, dass die Finanzierung des Umbaus gesichert wird.“
Linde Kohl-Jürgens, 1. Vorsitzende der Aktion Kinderparadies, dazu: „Habt ihr hier eigentlich auch eine Toilette?" So werden wir häufig von den Eltern, aber auch zuweilen von Joggern und Spaziergängern am Tor des Spielplatzes gefragt. Naja. Wir haben zwar eine, aber es ist eine recht kleine, halboffene Kindertoilette - und in die Jahre gekommen ist sie auch. Schon lange wünschen wir uns zwei getrennte Toilettenkabinen.
Die Heizung, die wir auch als Frostschutz brauchen, wird mit großen Gasflaschen beheizt – sie ist so alt, dass es bei einem Ausfall keine Ersatzteile für die Reparatur mehr gäbe. Deshalb benötigen wir baldmöglichst eine alternative Heizmöglichkeit.
Wir hoffen nun, dass sich unser Wunsch nach besseren Sanitäranlagen und einer effizienten, zuverlässigen Heizung bald erfüllen lässt – damit unsere Kinder nicht frieren müssen und alle angemessen die Toilette nutzen können.“
Der Antrag wird in der öffentlichen Sitzung des Hauptausschuss am 5. November diskutiert.
Anlage
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